Trauma-sensibles Yoga
Wichtige Infos vorab
Trauma-sensibles Yoga ist eine Abfolge von achtsamen, langsamen Bewegungen, deren Intensität du selbst bestimmen darfst.
Es geht nicht um die äußere Form, also das Aussehen dieser Bewegungen, sondern um eine Begegnung von dir selbst mit deinem Körper. Du hast in jeder einzelnen Übung die Wahl, wie sich die unterschiedlichen Formen anfühlen dürfen. Das kann in jeder Einheit anders sein, und das ist in Ordnung.
Ziel ist das Wiedererlangen deiner eigenen Handlungsmacht ("Agency") und des Eigentumsrechts des eigenen Körpers ("ownership").
Um die Praxis für alle angenehm, sicher und vorhersehbar zu machen, sind hier ein paar Infos:
- Trauma-sensibles Yoga ersetzt keine psychologische oder psychotherapeutische Therapie. Es geht nicht um die Bearbeitung von traumatischen Inhalten und auch nicht um den Austausch über persönliche oder biographische Inhalte.
- Wir respektiere den persönlichen Raum und das Schweigen von anderen Teilnehmenden.
- Um Triggermomente zu vermeiden, praktizieren wir ohne Musik und ohne Raumduft. Wir benutzen keine stark riechenden Cremes, Duschgels, oder Parfums direkt vor der Yogaeinheit.
- Fragen sind zu jeder Zeit erlaubt.
- Wir lernen, auf unseren Körper zu hören. Wir dürfen unseren natürlichen Bedürfnissen (zB. Toilettengang, Gähnen, Husten,...) zu jeder Zeit folgen.
- Berührungen sind niemals Teil des trauma-sensiblen Yogas, außer in absoluten Ausnahmefällen (zB. bei starker Dissoziation oder wenn du dich getriggert fühlst).
Bitte gib im Intake-Formular Bescheid, wie ich damit umgehen soll, wenn du dich stark aktiviert fühlst und du meine Unterstützung brauchst (zB. am Fuß berühren, oder Blickkontakt aus der Ferne, oder andere Formen der Unterstützung).
Vorinformation
In diesem Formular gibst du mir wichtige Infos vorab, die für das Praktizieren von trauma-sensiblem Yoga wichtig sind.
